Praxis-Regeln während der Corona-Pandemie – Was geht und was geht nicht?

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch in Tierarztpraxen und Tierkliniken stark zu spüren. Alltägliche Abläufe müssen angepasst werden, um sich an geltende Regeln zu halten und somit dazu beizutragen, der Verbreitung des Virus entgegenzuwirken. 

Nachfolgend haben wir einmal alle allgemein geltenden Regeln für Ihre Tierarztpraxis oder Tierklinik im Überblick zusammengefasst: 
  • Es dürfen ausschließlich Terminsprechstunden durchgeführt werden (keine offene Sprechstunde)
  • Tierbesitzer müssen sich vorab anmelden (telefonisch oder digital)
  • Nur ein (!) Tierbesitzer bringt das Tier in die Praxis oder Klinik (nach Möglichkeit keine Kinder und/oder älteren Personen)
  • Ausschließlich gesunde Besitzer dürfen die Praxis- oder Klinikräume betreten
  • Die Tierbesitzer warten draußen oder im Auto bis sie an der Reihe sind
  • Vor dem Betreten der Praxis oder Klinik müssen die Hände desinfiziert werden
  • Der Zutritt zur Praxis oder Klinik ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet
  • Die Anamnese (Vorbericht) wird nach Möglichkeit draußen oder im Idealfall schon vor der Konsultation aufgenommen
  • Die Tiere werden vom Praxispersonal und nicht vom Tierbesitzer gehalten
  • Der Tierbesitzer befindet sich auch bei der Behandlung seines Tieres in ausreichendem (mind. 1,5 Meter) Sicherheitsabstand zum Praxispersonal
  • Tiere, die stationär in der Praxis oder Klinik behandelt werden, dürfen nicht vom Tierbesitzer besucht werden
  • Präsenzfortbildungen (extern oder praxisintern) sollten verschoben werden

Darüber hinaus gilt das individuelle Hygienekonzept der Praxis oder Klinik. 

Das Einhalten der Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus erfordert von uns allen Disziplin, um unseren bis dato gewohnten Alltag anzupassen. Dennoch ist es ebenso wichtig, sich ausnahmslos und so penibel wie möglich an diese Regeln zu halten, um sich selbst und andere zu schützen.

Kommen Sie gut durch diese besondere Zeit und bleiben Sie gesund!