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VETERA Revisionssicherheit
Weil Tiermedizin mehr ist als die Behandlung von Tieren…

Bisher hatten elektronische bzw. technische Aufzeichnungen keine Urkundenqualität und waren vor Gericht lediglich Anscheinsobjekte im Sinne §371 ff. der Zivilen Prozessordnung (ZPO). Hierbei kann der Richter die Dokumentation hinsichtlich Ihrer Richtigkeit und Echtheit frei würdigen.

Eine besondere Beweiskraft erlangt die elektronische Dokumentation jedoch durch die elektronische Signatur. Sie kann analog zur Unterschrift gemäß §416 ZPO angesehen werden. Dies spiegelt sich im Signaturgesetz (§2 Absatz 2, 3 und §7 Absatz 1 und §17 Absatz 2) wieder. Mit der Umsetzung der Europäischen Richtlinie 99/93/EG über gemeinschaftliche Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen (ABI. EG 2000 N. L 13 Seite 2) und der Verabschiedung des neuen Signaturgesetzes muss die qualifizierte elektronische Signatur („Digitale Unterschrift") gemäß §2 Absatz 2, 3 und §5 vier Anforderungen erfüllen:

  • Sie ist mit Mitteln erstellt, die der Unterzeichner unter seiner alleinigen Kontrolle halten kann.
  • Sie wird ausschließlich dem Unterzeichner zugeordnet.
  • Sie ermöglicht die Identifizierung des Unterzeichners.
  • Sie ist mit den Daten, auf die sie sich bezieht so verknüpft, dass nachträgliche Änderungen erkannt werden müssen („Revisionssicherheit").

Elektronische Dokumente, die mit einer qualifizierten elektronischen Signatur erstellt wurden, gelten in der Literatur als gerichtsfest und sind hinsichtlich Ihrer Beweiskraft analog zur Urkunde zu sehen.


Herkömmliche elektronische Dokumentation

Qualifizierte elektronische Signatur („digitale Unterschrift") in VETERA.net Campus

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